Familienstellen

Systemische Aufstellungen für Familie und Beruf

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Seminarraum

Jedes System hat eine Ordnung. Auch unsere Familie ist ein System, wo jeder seinen Platz hat (haben sollte): Vater, Mutter, Kind, z. B. oder Großvater, Vater, Sohn oder Großmutter, Mutter, Tochter usw. usw. Ebenso gilt das für unser berufliches System, wobei dort noch etwas anders gearbeitet wird.

Wann lohnt es sich für eine Familienaufstellung?

Es können Ereignisse eintreten, die ein Familiensystem durcheinanderbringen. Wenn z. B. jemand im Krieg war (bei unseren Eltern war das noch öfter der Fall); oder wenn ein Kind nicht leben wollte/durfte; uneheliche Kinder sind oft auch nicht gern gesehen; schwere Krankheiten und auch Missbrauch (egal, welcher Art) sind Verstrickungen, die unser Familiensystem durcheinanderbringen können. Durch diese Verstrickungen kann es passieren, dass jemand aus unserem Familiensystem nicht gesehen wird bzw. seinen Platz nicht finden kann. Dann gibt es die Möglichkeit, mit einer Systemischen Familienaufstellung Ordnung in das System zu bringen. Damit jeder seinen Platz hat und Ruhe und Frieden einkehren können.

Bei einer Systemischen Aufstellung, egal ob für Familie oder Beruf, wird mit bzw. in dem „morphogenetischem Feld“ gearbeitet. Dieses Feld ist – für unser Auge natürlich nicht sichtbar – überall auf der Welt und verbindet uns alle miteinander, natürlich unbewusst und für uns nicht wahrnehmend. Wissenschaftlich nicht unbedingt erklärbar, ich kann Ihnen aber sagen, es funktioniert! Melden Sie sich an, dann können Sie es selbst erleben!

Ablauf:

Vor meinem Aufstellungsabend/-nachmittag habe ich bereits mit den Aufstellenden (nur der/die KlientIn und ich) klärende Gespräche zum Lösungswunsch geführt, damit die Stellvertreter unvoreingenommen an die „Arbeit gehen“ können.

In meinem Seminarraum sind Sie vor äußeren Blicken geschützt und es wird eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen.

Der/die Aufstellende geht in die Mitte und holt intuitiv die VertreterInnen für das System. Er/Sie stellt sich hinter die VertreterInnen, legt die Hände auf die Schultern und benennt sie noch einmal mit Namen des zu Vertretenden. Dann werden die VertreterInnen – auch intuitiv – in den Raum gestellt/geschoben, wo der/die Aufstellende glaubt, dass sie dort richtig stehen. Anhand der Körperhaltung bzw. –sprache können evtl. schon erste Rückschlüsse gezogen werden.

Ich frage die VertreterInnen ab, wie es ihnen geht oder ob es einen Bewegungsimpuls gibt oder ähnliches. Durch Hinterfragen der Befindlichkeiten oder auch nach einem Warum und Wieso oder durch „Verschieben“ der VertreterInnnen an einen anderen Platz können sich Lösungsmöglichkeiten ergeben. Durch hilfreiche Sätze (z. B. ich gebe Dir einen Platz) kann das System wieder gesunden. Ein Familiensystem ist dann gesund, wenn jeder seinen Platz gefunden hat, wenn jeder damit zufrieden ist, wenn für alle Frieden eingekehrt ist.

Natürlich ist das hier nur die Kurzfassung. Um sich darüber ein eigenes Bild zu machen, ist eine persönliche Teilnahme erforderlich. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich auch nach der Aufstellung für die Aufstellenden noch zur Verfügung stehe.